Wem hilft Hypnose und was kann sie?
18. August 2006 von svenIn vielen Bereichen der Heilkunde, Zahnheilkunde und Psychotherapie lassen sich Trancezustände sehr überzeugend einsetzen.
In der Heilkunde: um die Behandlung bei chronischen Leiden zu unterstützen, um den Ablauf vieler Untersuchungen (z. B. Magen-, Darmspiegelungen) angenehmer zu gestalten, zur Narkosevorbereitung, zur Schmerzverringerung bei (kleineren) Operationen.
In der Zahnheilkunde: Hier kann Hypnose zum Angstabbau eingesetzt werden. Auch um insbesondere lange Verfahren angenehmer zu machen, um auch ohne Spritze eine schmerzarme oder sogar schmerzfreie Behandlung zu ermöglichen, bei Verspannungen der Kaumuskulatur als begleitende Maßnahme, sowie bei Kieferngelenkserkrankungen und um auch bei starkem Würgereiz eine Behandlung zu ermöglichen.
In der Psychotherapie:
Zur unmittelbaren Behandlung vieler Anzeichen psychisch bedingter Natur (z.B. Reizdarm, Blut-Hochdruck, Neurodermitis, Allergien, Kopfschmerzen, Migräne, chronische Schmerzen, aber auch als Unterstützung bei Krebserkrankungen) und neurotischer (z.B. Ängste und Phobien, Depressionen, post-traumatische Störungen) sowie bei manchen Störungen von Verhalten wie z.B. Ess- und Schlafstörungen oder Rauchen. Zur ursächlichen Behandlung über Rückschritt im Alter, um den Grund von Symptomen zu finden und zu verändern. Um in der Zukunft andere Möglichkeiten eines Lebens ohne Kennzeichen zu ermitteln. Zur Erleichterung und positive Unterstützung anderer Therapien wie z.B. Verhaltenstherapien.